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    Zum Finale Müll aufgesammelt

    Am Aschermittwoch ist für die „Löstige Bröder“ in Kall noch nicht alles vorbei – Im Bereich der Zugaufstellung den Unrat beseitigt - Rund 200 Kilo Kronkorken an Sammler „Les“ Domalewski übergeben

    Kall - Nachhaltigkeit und Müllvermeidung wird bei den Verantwortlichen des Kaller Karnevalsvereins „Löstige Bröder“ schon seit Jahren großgeschrieben. Und so war auch in diesem Jahr für den Verein am Aschermittwoch noch nicht alles vorbei. „Müll sammeln“ stand einen Tag nach Veilchendienstag auf dem Programm.

    Etwa zehn Vereinsmitglieder waren am frühen Nachmittag angetreten, um im Bereich der Werner-Schumacher-Straße sowie der oberen Kölner Straße, wo sich sonntags der Karnevalszug aufgestellt hatte, Müll aufzusammeln. Eine Tradition, die bei den Karnevalisten schon seit Jahren gepflegt wird.

    Zwar waren beim Sammeln entlang des Aufstellungsbereiches einige Säcke Müll, Papier und Flaschen zusammengekommen, dennoch bezeichneten Löstige-Bröder-Chefin Simone Saßmann und deren „Vize“ Bernd Kläß die Müllmenge in Bezug auf die rund 70 Zugteilnehmer als relativ gering.

    Über Karneval gesammelt wurden bei den Veranstaltungen in der Bürgerhalle auch die Kronkorken der Getränkeflaschen. Diese Kronkorken sammelt der Verein und auch zahlreiche Mitglieder das ganze Jahr über.

    Beiratsmitglied Ina Teuber hatte die Sammelaktion angestoßen, nachdem sie einen Artikel über den Kronkorken-Sammler Karl-Heinz „Les“ Domalewski gelesen hatte. Der sammelt tonnenweise Kronkorken und spendet den Erlös an die Kinderkrebs-Station des Aachener Universitäts-Klinikum. Letztes Jahr waren das über 12.000 Euro. Seit längerer Zeit werden deshalb auch in Kall die gerade mal 2,2 Gramm schweren Flaschenverschlüsse gesammelt.

    Nach der Müllsammel-Aktion wurde am späten Nachmittag des Aschermittwochs an der Bürgerhalle nun etwa 200 Kilo in Kall gesammelte Kronkorken an Les Demalewski übergeben. Auch die Herhahner KG „De Morhahne“ hatte einen Kübel Kronkorken zur Übergabe nach Kall gebracht.

    Wie Les Demalewski berichtete, sammeln viele Vereine diese Kronkorken für ihn. Seien es 2023 noch 23, und 2024 schon 32 Tonnen gewesen, so habe er im vergangenen Jahr satte 43 Tonnen eingesammelt.  Ihm würden Kronkorken aus ganz Deutschland nach Schöneseiffen gebracht.

    Ina Teuber und die Karnevalisten freuen sie zum einen darüber, dass durch das Kronkorkensammeln krebskranke Kinder unterstützt werden, zum anderen darüber, dass die Kronkorken nicht im Mülllanden und einer Wiederverwertung zugeführt werden.

    Einer Wiederverwertung zugeführt wurden auch Getränkebecher aus Maisstärke, die in Kooperation mit der PAPSTAR-Solution-GmbH bei der gemeinsamen Weiberfastnachts-Party des Karnevalsvereines und der Gaststätte Gier in der vollbesetzten Bürgerhalle ausgegeben wurden. Die gebrauchten Becher wurden eingesammelt und zum Recyceln an die Firma PAPSTAR zurückgegeben.

    (Reiner Züll) 

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