Zu Besuch in Blankenheim
    Löstige Bröder Aktive 2024/2025
    Tollitäten der Session 2025 / 2026
    Weiberdonnerstag in der Bürgerhalle
    Standquartier 2024

    Am Aschermittwoch ist für die „Löstige Bröder“ in Kall noch nicht alles vorbei – Im Bereich der Zugaufstellung den Unrat beseitigt - Rund 200 Kilo Kronkorken an Sammler „Les“ Domalewski übergeben

    Kall - Nachhaltigkeit und Müllvermeidung wird bei den Verantwortlichen des Kaller Karnevalsvereins „Löstige Bröder“ schon seit Jahren großgeschrieben. Und so war auch in diesem Jahr für den Verein am Aschermittwoch noch nicht alles vorbei. „Müll sammeln“ stand einen Tag nach Veilchendienstag auf dem Programm.

    Etwa zehn Vereinsmitglieder waren am frühen Nachmittag angetreten, um im Bereich der Werner-Schumacher-Straße sowie der oberen Kölner Straße, wo sich sonntags der Karnevalszug aufgestellt hatte, Müll aufzusammeln. Eine Tradition, die bei den Karnevalisten schon seit Jahren gepflegt wird.

    Zwar waren beim Sammeln entlang des Aufstellungsbereiches einige Säcke Müll, Papier und Flaschen zusammengekommen, dennoch bezeichneten Löstige-Bröder-Chefin Simone Saßmann und deren „Vize“ Bernd Kläß die Müllmenge in Bezug auf die rund 70 Zugteilnehmer als relativ gering.

    24 Gruppen und über 700 Teilnehmer beim Zoch der Kall „Löstige Bröder“ – Unterstützung von vielen Karnevalsfreunden aus den Außenorten – Bürgermeister als Wikinger-Huhn – Zugweg verkürzt

    Kall – Ein eisiger Wind pfiff über dem Aufstellungsort des Kaller Karnevalszugs auf der Kölner Straße, doch das konnte die Vorfreude der rund 700 Zugteilnehmer nicht trüben. Es war zwar kalt, aber weder Regen noch Schnee waren für die Dauer des Zuges nicht in Sicht. Zeitweise schien sogar die Sonne, worüber Löstige-Bröder-Chefin Simone Saßmann sichtlich glücklich war. „Das war mein einziger Wunsch“, so Saßmann.

    Mit einigen Minuten Verspätung startete der Zug, der in diesem Jahr wegen dem Neubau der Brücke an der Hindenburgstraße in Höhe des Berufskollegs Eifel den verkürzten Weg von der Bahnhofstraße über den Weiherbenden in Richtung Aachener Straße nahm. Mehrere tausend Menschen, die der Kälte trotzten und den eisigen Wind einfach wegfeierten, säumten die Straßenränder entlang des, mehrere Kilometer langen Zugweges.

    Die Feuerwehr, das Ordnungsamt der Gemeinde, das DRK mit großem Aufgebot, sowie die Polizei sorgten beim Zoch für die Sicherheit. Ebenso zahlreiche Wagenengel, die die teils großen Wagen absicherten. Es war ein bunter Zug mit unterschiedlichen Themen.

    Karnevals-Gottesdienst der „Löstige Bröder“ in der Pfarrkirche St. Nikolaus – Diakon Manni Lang predigte auf Eifeler Platt – „Echte Fründe stohn zesamme“ – Orden von den Tollitäten

    Kall – Die Karnevalsmesse der Kaller „Löstige Bröder“ dauerte über eine Stunde, doch diese Zeit verging wie im Fluge. Diakon Manni Lang hatte den Gottesdienst unter das Motto des Mutmachens gestellt und zog die Kirchenbesucher mit ins Geschenen ein. In seiner gewohnten Art sprach der Diakon und Mundartexperte auch seine Predigt auf Eifeler Platt.

    Auf den Klang einer Orgel mussten die Gottesdienstbesucher am Samstag verzichten, denn diese wird derzeit überholt. Dennoch konnte Organist Stefan Kupp die musikalische Begleitung mit einem kleineren Ersatzinstrument sichern. „On wenn de Kerchejlock schläät, dann ston me all parat…“ stimmte Kupp an, als die Karnevalisten mit Tollitäten, Prinzengarde, Musketieren und großem Gefolge in die Kirche einzogen. Einer fehlte joch: Kinderprinz Lukas III. (Jaschke) war kurz vor Beginn der Messe gestürzt und hatte sich dabei verletzt.

    Den Gottesdienst mit organisiert hatten die Möhnen Renate Schüttler und Elisabeth Keutgen, die auch während der Messe die Fürbitten verlasen. Gleiches taten auch Prinzessin Emily I. (Bloch) und Kinderprinzessin Emma I. (Jaschke). 

    Diakon Manni Lang ging beim Gottesdienst mit den Besuchern auch Tuchfühlung, als er von drei Goldwäschern erzählte, die am Jordan, wo Jesus getauft wurde, mit Pfannen Sand und Steine sieben, in der Hoffnung Gold zu finden. Lang: „Am Anfang stand die Hoffnung, vielleicht finde ich heute etwas Wertvolles“. Was sie am Ende gefunden hätten, sei kein Gold gewesen, sondern kleine Halbedelsteine und Glaskugeln, die das Licht aufnähmen. 

    Lang präsentierte dann ein Goldwäscher-Pfanne mit Sand, in dem sich kleine Steine und Glasperlen befanden. „In dieser Pfanne liegen keine Reichtümer, aber Zeichen“, so der Diakon, der zuerst die Kinder, und auch danach die Erwachsenen bat, sich der Steichen und Glaskugeln zu bedienen, um sie mit nach Hause zu nehmen. Lang: „Nicht als Souvenir, sondern als Erinnerung“.

    (Reiner Züll)

    Riesen-Party in der neuen Bürgerhalle - Zum ersten Mal machten die „Löstige Bröder“ und der Gier-Kneipenverein zu Weiberfastnacht gemeinsame Sache – Zehn Stunden nonstop Stimmungsmusik

    Kall - Als absolut gelungen bezeichnen der Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“ und der „Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier“ ihre Premiere an Weiberfastnacht in der Bürgerhalle. Erstmals hatten die beiden Vereine sich zusammengeschlossen, um am Weibertag in der Bürgerhalle eine zünftige Karnevalsparty zu starten. Der große Zuspruch bestätigte den Veranstaltern, dass das Zusammenspiel der beiden Vereine eine gute Entscheidung war.

    „Wir haben alles richtig gemacht“, lautete am Ende das Fazit der beiden Vorsitzenden Simone Saßmann von den Löstigen Bröder und Monika Sauerbier vom Kneipenverein. Dieser Meinung waren auch die rund 800 Besucher, die am Weiberdonnerstag über Stunden hinweg eine stimmungsvolle Party feierten. 

    Um die große Party gemeinsam in der Bürgerhalle veranstalten zu können, hatte der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier auf seine eigene traditionelle Party im Saal der Kneipe verzichtet. Stattdessen hatten die Vorstände von Karnevals- und Gier-Verein in mehreren Sitzungen ein Programm für die große Sause in der Bürgerhalle organisiert, und rechtzeitig einen Kartenvorverkauf gestartet; in der Hoffnung, dass die Premiere auf großes Interesse stoße.

    Rathaussturm durch die Prinzengarde des KV „Löstige Bröder“ – Der Regen konnte die Angreifer nicht aufhalten – Bürgermeister: „Geht nach Hause, ich muss arbeiten“ – Schüsse aus der „Möckeflitsch“ wirkten  

    Kall – „Schön, dass ihr hier wart, aber jetzt geht nach Hause, im Rathaus wird jetzt weitergearbeitet“, rief Bürgermeister Emmanuel Kunz der großen illustren Gesellschaft zu, die sich am Vormittag des Weiberdonnerstags trotz des miesen Regenwetters vor der Außenstelle des Rathauses eingefunden hatte.

    Doch nach Hause schicken lassen wollten sich die Karnevalisten des KV „Löstige Bröder keinesfalls. Im Gegenteil, sie waren mit Unterstützung der Musikkapelle Kall zum Sturm auf den Beamtenbunker angetreten. Mit dem Vorstand, den Rotröcken, den Kallbachmücken, den Möhnen, der kleinen Prinzengarde „Musketiere“ und der großen Prinzengarde mit ihrer Kanone „Möckeflitsch“ bliesen die Karnevalisten zum Rathaussturm.

    Unterstützt wurden sie dabei von den benachbarten Gesellschaften „Kinderkarneval Sistig“, der KG „Süetenicher Schlipse“ und der KG „Jecke Krohe von Wahlen“, die mit ihren Tollitäten aufmarschiert waren. Auch das Dreigestirn der St. Nikolaus-Förderschule war präsent. Zwar ohne Tollität, aber mit einer starken Abordnung unterstützten die Schevener „Jecke vom Hahnebömsche“ den Sturm auf den Beamtenbunker an der Bahnhofstraße.

    Bevor der offizielle Sturm aufs Rathaus begann, zeigten die Garde „Kallbachmücken“ sowie die Möhnen einige flotte Tänze auf dem Vorplatz. Erstmals zeigten Möhnen und Mücken einen gemeinsamen Tanz.   

     
    Beim ersten Tollitäten-Empfang von Bürgermeister Emmanuel Kunz standen 400 aktive Karnevalisten aller Altersklassen auf der Bühne – Ü-Eier statt Schokolade für den Tanz-Nachwuchs
     
    Kall - „Die Feuertaufe souverän bestanden“, lautet das einhellige Urteil der Karnevalisten aus dem Kaller Gemeindebiet, die dem, seit knapp 100 Tagen im Amt befindlichen Bürgermeister Emmanuel Kunz ein gutes Zeugnis ausstellten. Zum ersten Mal hatte Kunz die Gesellschaften und Tollitäten aus seinem Reich zum großen Empfang in die Bürgerhalle eingeladen.

    Und alle kamen. Emmanuel Kunz führte, assistiert von der Vize-Bürgermeisterin Sandra Lüttgen, souverän durch das sechsstündige Programm. Kunz moderierte professionell und verteilte Gemeinde-Orden, die traditionell von den Nordeifel-Werkstätten hergestellt sind.

    Gleich zum Beginn des närrischen Gemeinde-Empfangs verwandelte sich die Bühne in der voll besetzten Bürgerhalle in ein buntes Bild, als alle Prinzenpaare, Solo-Prinzessinnen, Dreigestirne und Kinder-Tollitäten mit dem Bürgermeister und dessen Assistentin zum Gruppenfoto schunkelten. In der Schar der insgesamt 15 Tollitäten fühlten sich Bürgermeister Emmanuel Kund und „Vize“ Sandra Lüttgen sichtlich wohl.

    Michael Schulz hatte die große Ehre, unsere diesjährige Prinzessin Emily I. samt ihrem Gefolge in seinem Studio begrüßen zu dürfen. Es war beeindruckend zu erleben, mit wie viel Freude, Ausstrahlung und Herzblut sie ihre Rolle verkörpert. Dabei sind wundervolle, einzigartige Aufnahmen entstanden – ein unvergesslicher Moment mit unserer Prinzessin Emily I. (Bloch) und ihren Kallbachmücken.

    Doch nicht nur unsere Prinzessin war bei ihm: Auch durfte er unser fantastisches Kinderprinzenpaar zu ihrem eigenen Shooting im Studio begrüßen. Ursprünglich als Familienshooting angekündigt, war es für die beiden eine besondere Überraschung.

    Das Geheimnis um die Tollitäten der „Löstige Bröder“ wurde bei der Kostümsitzung gelüftet - Prinzessin Emily I. (Bloch) schwingt bis Aschermittwoch das Zepter - Bürgermeister Kunz als Ballett-Tänzer

    Kall – Sie wäre am liebsten nicht zur Sitzung gekommen und hätte das Narrenzepter gern behalten, gestand die scheidende Karnevals-Prinzessin des KV „Löstige Bröder“, Uschi Saßmann, am Samstagabend bei der großen Kostümsitzung in der ausverkauften Bürgerhalle. Es sei eine wunderbare Zeit gewesen blickte Saßmann zurück, ehe sie von ihrer Tochter Simone, der Vorsitzenden der Löstige Bröder, mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde.  Nachfolgerin von Uschi I. ist Prinzessin Emily I. (Bloch), die Trainerin der Garde „Kallbachmücken“.

    Mit der Übergabe des Zepters von Uschi Saßmann an Emily Bloch, und der anschließenden Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Emmanuel Kunz, wurde bei den Kaller Karnevalisten ein Generationswechsel vollzogen. War Uschi Saßmann bei ihrer Proklamation mit 70 Jahren die älteste Prinzessin in der Vereinsgeschichte, so ist Emily Bloch mit 21 Jahren die jüngste Tollität der Löstige Bröder. Ihr Motto: „Wenn et Hätz dich röf“. 

    Die neue Tollität ist seit drei Jahren Trainerin der „Kallbachmücken“, einer Garde, die schon seit mehr als 50 Jahren das Aushängeschild des Vereins ist. Entsprechend groß war der Jubel bei den Mücken, die auch nach der Proklamation ihrer Trainerin nicht auf die 21-Jährige verzichten mussten. Flugs hatte Emily ihr Prinzessinnen-Outfit mit dem Mückenkostüm getauscht, um mit ihren Mädels den Tanz zu präsentieren, den sie über Wochen hinweg mit der Garde einstudiert hatte. Die Tänze der Kallbachmücken wurden vom Publikum mit viel Beifall bedacht. 

    Leev Jecke,

    mit großer Freude und tief empfundener Dankbarkeit darf ich in dieser Session als Prinzessin Emily I. vor euch stehen und die Session 2026 gemeinsam mit euch erleben. Es ist für mich eine ganz besondere Ehre, diese Rolle übernehmen zu dürfen – eine Rolle, von der ich schon lange geträumt habe.

    Der Karneval und insbesondere der Kaller Verein begleiten mich bereits seit meiner frühesten Kindheit. Schon mit drei Jahren habe ich hier meine ersten tänzerischen Schritte gemacht. Der Tanzsport, die Gemeinschaft und die Liebe zum Karneval sind für mich über all die Jahre zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Seit vier Jahren darf ich selbst als Trainerin Verantwortung übernehmen und mein Wissen sowie meine Begeisterung an den Nachwuchs weitergeben. Vor drei Jahren habe ich mit viel Herzblut die Kallbachmücken übernommen – ein Schritt, der mich sowohl persönlich als auch karnevalistisch sehr geprägt hat.


    Ein Traum blieb jedoch lange unerfüllt: einmal selbst als Prinzessin auf der Bühne zu stehen.

    Getreu meinem persönlichen Motto „Wenn et Hätz dich röf“ habe ich gespürt, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Stolz, Respekt und ganz viel Herzblut gehe ich diese Aufgabe an und freue mich darauf, den Karneval in Kall in dieser besonderen Rolle repräsentieren zu dürfen.

    Mein Dank gilt allen, die mich auf meinem bisherigen Weg begleitet, unterstützt und ermutigt haben – meiner Familie, meinen Freunden, dem Verein, meinen Tänzerinnen und allen Wegbegleitern, die auch in Zukunft an meiner Seite stehen werden. Ohne diesen Rückhalt wäre dieser Moment nicht möglich.

    Ein besonderes Highlight ist für mich, dass ich heute den Tanz meiner Mädels präsentieren darf, den wir über das gesamte Jahr hinweg mit viel Fleiß, Leidenschaft und Teamgeist einstudiert haben. Sie zeigen eindrucksvoll, was Zusammenhalt, Disziplin und Freude am Tanzen bewirken können.

    Zum Abschluss rufe ich voller Stolz und aus tiefstem Herzen dreimal aus:

    1. Kall!
    2. Prinzessin Emily I.!
    3. Session 2026!

    Das Elternhaus des Kinderprinzenpaares Lukas und Emma in rot-weiße Farben getaucht – Die zahlreichen Helfer trotzten Kälte und Regen

    Kall – Es ist seit vielen Jahren ein guter Brauch beim Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“, dass die Häuser ihrer frisch proklamierten Tollitäten geschmückt werden. In der Regel gilt es dann beim Kinderprinzenpaar gleich zwei Häuser und deren Umfeld in rot-weiße Farben zu tauchen. In diesem Jahr ist das nicht der Fall, denn das diesjährige Kinderprinzenpaar Lukas III. und Emma I (Jaschke) sind Geschwister.

    Prinz Lukas und Prinzessin Emma sind Geschwister und Kinder der karnevalsbegeisterten Eltern Christiane und Bernd Jaschke. Für beide ging jetzt ein Traum in Erfüllung, einmal Prinz und Prinzessin im Kaller Karneval zu sein.


    Emma I. ist „noch“ zehn Jahre alt. Sie wird einen Tag nach Aschermittwoch 11 Jahre alt. Ihre Schule ist das Herman-Josef-Kolleg in Steinfeld, wo sie die Klasse 5c besucht. Schon im Kindergartenalter von drei Jahren ist Emma im Kaller Karneval aktiv. Zuerst bei den Mini-Mücken und jetzt bei den Höppemücken. Sie trifft sich gern mit Freundinnen, sie tanzt gern, sie ist Messdienerin, sie hat eine kreative Ader und sie hat neuerdings ihre Liebe zum Klavierspielen entdeckt. 

    Lukas III. ist 13 Jahre alt, und auch er besucht das Steinfelder Herman-Josef-Kolleg, wo er in die Klasse 8c geht. Auch Lukas ist schon seit dem dritten Lebensjahr im Karneval aktiv, wo er zuerst als Tanzoffizier bei den Mini-Mücken agierte. Heute ist Lukas Mitglied der kleinen Prinzengarde „Musketiere“. Er spielt Fußball bei der JSG Kall-Keldenich-Scheven. 

    Nach vierjähriger Pause wieder Karneval der „Löstige Bröder“ in der neu sanierten Bürgerhalle – Offiziellen Sessions-Start mit der großen Kindersitzung – Die Pänz werden von den kleinen Tollitäten Lukas und Emma regiert – Mit dem Bürgermeister „kurze Fuffzehn“ gemacht 

    Kall – Nach vier Jahren flutbedingter Bürgerhallen-Abstinenz können die Karnevalisten der Kaller „Löstige Bröder“ getreu ihrem diesjährigen Motto „Kallida zurück im Heimathafen“ wieder im alten Domizil ihre Sitzungen abhalten. Den Start machte der Karnevalsnachwuchs mit der großen Kindersitzung, in dessen Verlauf die Proklamation des neuen Kinderkinderprinzenpaares durch Bürgermeister Emmanuel Kunz auf dem Programm stand.

    Im Verlauf der Sitzung erlebten die Besucher die Darbietungen der Kaller Mücken-Kindergarden, des Synchrontanzpaares Merle Schumacher und Eva Hilger, der Solomariechen Joline Schaaf und Johanna Pütz, des Sängers Uwe Reetz, des Zauberers Mecki und den Kindern der integrativen Kita St. Nikolaus. Zu Gast waren auch die „Süetenicher Schlipse“, deren Kinderprinzenpaar krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Der Verein Kinderkarneval Sistig hatte sein Kinder-Dreigestirn mitgebracht.

    Endlich wieder Sitzungen in der Bürgerhalle - Weiberfastnacht findet dort eine große Musik-Party statt – Motto der Löstige Bröder: „Traumschiff Kallida, zurück im Heimathafen“ - Kartenverkauf für die Sitzung ist am 4. Januar im Gasthaus Gier - Aschermittwoch schon am 18. Februar

    Kall – Die Karnevalsvereine müssen sich in dieser Session sputen, denn schon am 18. Februar ist Aschermittwoch - und damit „alles vorbei“. Auch beim Karnevalverein „Löstige Bröder“ in Kall sind die letzten Vorbereitungen in vollem Gange. Die Vorfreude bei den Karnevalisten um die Vorsitzende Simone Saßmann ist zum bevorstehenden Sessions-Start in Kall besonders groß, denn nach vierjähriger, durch die Flut verursache Zwangs-Pause können die „Löstige Bröder“ wieder in der neuen Bürgerhalle auf die Pauke hauen.


    Diesem Umstand hat der Verein entsprochen und der Freude über die Rückkehr in die Bürgerhalle mit ihrem Sessionsmotto „Traumschiff Kallida, wieder zurück im Heimathafen“ Ausdruck verliehen. Doch bei aller Euphorie hat Narren-Chefin Simone Saßmann nicht vergessen, wer dem Verein in den letzten vier Jahren aus der Patsche geholfen hat. „Wir sind unseren Schevener Freunden der „Jecke vom Hahnebömsche“ dankbar, dass wir bei ihnen unsere Sitzungen und Proklamationen abhalten konnten“, so Saßmann.

    Motto: „Traumschiff Kallida zurück im Heimathafen“

    Der Karnevalsverein Löstige Bröder freut sich mit ihrem Sessionsmotto über die Rückkehr in die Bürgerhalle – Bei der Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen – „Alles wird teurer“ – Nach zehn Jahren Beiträge erhöht

    Kall - Wie ein roter Faden zog sich die Feststellung „Es wird alles teurer“ durch die Jahreshauptversammlung des Kaller Karnevalsvereins „Löstige Bröder“ (LB). Im Saal der Gaststätte Gier zog der Verein eine Bilanz über die verflossene Karnevalssession, in der die Karnevalisten im dritten Jahr in Folge ohne Bürgerhalle auskommen, und ihre Sitzungen im kleineren Saal in Scheven abhalten mussten. Für diese dreijährige Gastfreundlichkeit bedankte sich LB-Chefin Simone Saßmann noch einmal ausdrücklich bei den Schevener Freunden der „Jecke vom Hahnebömsche“. In der kommenden Session, so Saßmann, stehe die Bürgerhalle für die Sitzungen und den Zugausklang wieder zur Verfügung. 

    Trotz aller Erschwernisse konnten Schriftführer Christoph Diefenthal und Kassierer Patrick Züll positive Nachrichten vermelden. Obwohl der Verein bei der Proklamations- sowie bei der Kindersitzung ein Minus von insgesamt 1075 Euro gemacht habe, sei am Sessions-Ende nach der Aufrechnung von Einnahmen und Ausgaben ein Minus von nur 81 Euro zu verzeichnen gewesen, berichtete Kassierer Patrick Züll. Der Verein habe gut gewirtschaftet und die Verluste in Grenzen gehalten.

    Wir benutzen Cookies
    Wir nutzen Cookies und Google Fonts auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.